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About me.

PURPOSE OF LIFE

Zitat

Life has no purpose; you have a purpose and you bring it to life.  There isn’t one big cosmic purpose for everyone either; there is only the one you give to yourself – a personal purpose, an individual meaning, a distinct plot to the story that is your life.

SÄULING

Heute war ich auf dem Berg, den ich am häufigsten gesehen habe ohne ihn jemals bestiegen zu haben – der Säuling. Aushängeschild der ostallgäuer Berge und mit traumhaft schöner Lage bei den Königsschlössern.

Und was soll ich sagen? – Es war großartig, wenn auch ein bisschen anstrengender als ich es mir vorgestellt hatte. Das lag zum Einen an den großen Temperaturschwankungen, die es zu dieser Jahreszeit nun mal so gibt.

Zum Anderen überraschte mich der Aufstieg mit einigen – für mich – herausfordernden Kletterstellen. Feuchte Steine, suboptimale Schuhe und meine noch immer nicht überwundene Höhenangst tragen ihres dazu bei.

Dafür hat der Gipfelblick für alle Mühen und Strapazen entschädigt. Ein wirklich traumhafter Ausblick über das Ostallgäu mit seinen Seen und Schlössern. Viel besser geht es nicht mehr.

Beim Abstieg bin ich über einen kleinen Klettersteig ans Säulinghaus gewandert und dann ging es wieder Richtung Hohenschwangau. Ein kleiner Abstecher auf die Marienbrücke und den Alpsee war dann auch noch drin.

Alles in allem bin ich heute knapp 22 Kilometer gelaufen und habe dabei über 1.400 Höhenmeter überwunden. Somit der zweite 20K / 2K / 1K (Kilometer / Gipfelhöhe / Höhenmeter) des Jahres. Prima.

MEIN ERSTER HALBMARATHON

Ich wollte einen Halbmarathon laufen. Im Jahr 2013. Das hatte ich während eines gestrigen Gespräches angekündigt. Heute morgen bin ich dann aufgestanden und habe es gemacht. Warum bis zum nächsten Jahr warten?

Nun, eigentlich wollte ich ja Wandern gehen. Entweder auf den Säuling oder auf den Hohen Ifen. Das hatte ich mir vorgenommen. Aber habe ich so lange geschlafen, dass mich die Kombination aus Hitze, Menschen und Zeit abgeschreckt hat.

Ich bin kein Ausdauerläufer. Schon das Auslaufen nach dem 100 Meter Sprint war für mich ein Langstreckenlauf. Dennoch bin ich in diesem Jahr regelmäßig zum Joggen gegangen. Erst 5.000 Meter, zuletzt meistens 10.000 Meter.

Letzters scheint mir eine vernünftige Distanz zu sein, die man gut in einer Stunde laufen kann ohne sich und seinem Körper einer allzu großen Belastung auszusetzen. Und dennoch hatte die Halbmarathon-Distanz etwas Faszinierendes.

So habe ich mich dann einfach auf den Weg gemacht. Von Lauben bin ich entlang des Illerradweges bis nach Kempten gelaufen und von dort zurück bis ich schon fast wieder in Krugzell war. Und irgendwie ging es.

Überraschenderweise war die Kondition das geringste Problem. Ich bin nur ganz selten aus der Puste gekommen. Störender waren da schon die zunehmenden Schmerzen an den Füßen, den Knien und an der Leiste.

Hinzu kommt die psychologische ‚Belastung‘. Zu wissen, dass man über zwei Stunden lang joggen wird, muss der Kopf erstmal verarbeiten. Am besten also gar nicht zuviel daran denken und einfach laufen.

Und so bin ich nach 21.100 Metern, 17.580 Schritten, 1.640 Kalorien und 126 Minuten angekommen. Leider konnte ich mein Handy nicht zum Tracken verwenden, weshalb ich mich auf meinen FitBit verlasse.

Natürlich ist die Zeit nicht besonders toll. Der inoffizielle Weltrekord liegt unter einer Stunde. Dennoch freue ich mich, dass ich mein Ziel – einen 10er-Schnitt zu laufen – geschafft habe.

Letztlich spielt die genaue Zeit oder die genaue Strecke auch keine große Rolle. Das Einzige was zählt ist, dass ich es gemacht habe. Einen 100 Meter Sprint mit 20.000 Metern Auslauf. Und es ging.

RUND UM DEN VILSALPSEE

Gaishorn (12.08.2012 | Bilder 1 – 9 | Tour)

Die Region um den Vilsalpsee ist sicherlich eines der schönsten Wandergebiete. Somit ist es nicht verwunderlich, dass David und ich uns gleich zwei Tage Zeit für dieses Gebiet genommen haben.

Am Sonntag ging es zunächst an der Westseite des Sees entlang, um dann das 2.247 Meter hohe Gaishorn zu erklimmen. Der Aufstieg war wunderschön mit immer wieder tollen Blicken auf den See und die umgebenden Berge.

Die Aussicht vom Gipfel gehört zu den beeindruckensten, die ich bisher gesehen habe. Nach zahlreichen knapp 2.000ern (Aggenstein 1.986 Meter, Rohnenspitze 1.990 Meter), war dies zugleich der höchste Berg auf den ich selber gestiegen bin.

Der Abstieg über die anspruchsvollere Nordwestseite war dank eines recht steilen Geröllhangs dann noch eine kleine Rutschpartie, aber nach knapp 5 Stunden reiner Gehzeit sind wir wieder gut am Auto angekommen.

Schochenspitze (15.08.2012 | Bilder 10 – 21 | Tour)

Am Mitwoch haben wir den Feiertag und das abermals tolle Wetter dazu genutzt, um uns der Ostseite des Vilsalpsees zuzuwenden. Nach einem ca. acht Kilometer Irrweg langen Anlauf  ging es Richtung Traualpsee hinauf.

Der See liegt wahnsinnig schön von der umliegenden Bergwelt eingebettet auf ca. 1.500 Meter Höhe. Anschließend ging es in Richtung Landsberger Hütte, um kurz vor dieser in Richtung Schochenspitze abzubiegen.

Die Schochenspitze mit ihren 2.069 Metern ermöglicht einen tollen Blick auf die umliegende See- und Bergwelt. Nach einer kurzen Pause erfolgte der Abstieg zurück zum Vilsalpsee.

Nach über sechsstündiger Wanderung sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Eine tolle Tour, die uns in über 23 Kilometern und nach über 1.000 Höhenmeter Anstieg auf die 2.069 Meter hohe Schochenspitze und zurück führte.

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ASCHAFFENBURG

Den Besuch in der Heimat habe ich für einen kurzen Abstecher nach Aschaffenburg genutzt. Gut, dass ausgerechnet an dem Abend auch ‚Late Night Shopping‘ war, konnte ja echt keiner ahnen. Aber es gibt auch genug ruhige Plätze.

EINSTEIN

Am vergangenen Mittwoch sind wir auf den Einstein gewandert. Es war wieder mal eine tolle Tour. Besonders der 360°-Rundblick vom Gipfel war sensationell.